Erfahrungsberichte moderne Dentalmikroskope

Anwenderbericht Praxistest Dentalmikroskop

ZA Oscar von Stetten/Stuttgart
In meiner Praxis hatte ich die Gelegenheit, das neue Dentalmikroskop M320 von Leica Microsystems zu testen. Interessant ist das Gerät schon alleine deshalb, weil es zum ersten Mal eine vollwertige Dokumentationseinheit integriert hat: Kein Strahlenteiler, keine zusätzliche seitliche Last durch eine Kamera, keine Kabel.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel, erschienen in der DZ, Ausgabe 1/2011 ->



Erfahrungsbericht von Dr. Stefan Hänni, Bern/Schweiz

Als Endodontologe mit jahrelanger Erfahrung mit unterschiedlichen Dentalmikroskopen, vom Einsteiger- bis zum High-End-Gerät, hatte ich Gelegenheit, das neue Leica M320 zu testen.

Augenfällig ist das edle Design
Durch die klaren Linien und das vollständige Fehlen von sichtbaren Kabeln wirkt das M320 sehr aufgeräumt und ist leicht zu reinigen. Die außerordentliche Kompaktheit macht das Gerät beweglich. Es lässt sich so einfach positionieren und in den Arbeitsablauf integrieren aber auch platzsparend parken. Leica bietet zudem die bekannte Auswahl ergonomischer Binoculare und Zubehörteile an. Neben einfachem Handling und guter Ergonomie, machen die qualitativ hochstehende Optik, die gute Ausleuchtung des Arbeitsfelds und eine integrierte Videound Fotodokumentationsmöglichkeit ein gutes Operationsmikroskop aus.

Moderne LED Lichtquellen
Das Leica M320 ist mit einer innovativen LED Lichtquelle ausgerüstet. Sie produziert ein bemerkenswert helles, vielleicht etwas kaltes, weißes Licht. Dank LED-Technologie kann auf aufwändige Kühlung verzichtet werden; und wer schon jemals ein Xenon Leuchtmittel ersetzen musste, wird sich an der Langlebigkeit und Kosteneffizienz der Leuchtdioden freuen. Die Beleuchtung des Operationsfeldes insbesondere aber die schattenfreie Ausleuchtung von tiefen Kavitäten und Wurzelkanälen ist eindrucksvoll. Ein Orangefilter ist eingebaut. Das Leica Mikroskop verfügt über eine integrierte Fotound Videoausstattung. Die Kamera ermöglicht Videoaufnahmen in HD-Qualität und Standbilder mit einer Auflösung von 3 Megapixeln. Eine eingebaute Spot-Licht- Blende verbessert dabei die Ausleuchtung des Operationsfeldes. Die Auslösung erfolgt über eine Fernbedienung. Der Monitor dient einerseits der Assistenz zur optimalen Mitbeobachtung der Eingriffe, andererseits können die Filme und die Standbilder für die Patienteninformation auf diesen Bildschirm zurückgespielt werden. Die Daten werden auf einer integrierten SD-Speicherkarte gespeichert.

Das neue M320 setzt in seiner Klasse Maßstäbe. Es kann sowohl für Einsteiger wie für ambitionierte Anwender, welche auf technischen Schnickschnack wie Motorzoom und Magnetkupplungen verzichten können, uneingeschränkt empfohlen werden.





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